Kernling

VIVC14071 KERNLING Cluster in the field 17093

VIVC14071 KERNLING Cluster in the field 3216

VIVC14071 KERNLING Cluster in the field 3215

Fotos: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Kernling ANT 0507
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  • Kernling ANT 0507c
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  • Kernling ANT 0505b

Mutation der Rebsorte Kerner

Kernling ist eine weiße Rebsorte, die durch Mutation aus der Rebsorte Kerner entstand. 1974 fand Ludwig Hochdörfer diese Mutation in einer Kerner-Rebfläche in der Gemeinde Nußdorf bei Landau in der Pfalz. Die Sorte erhielt 1991 den Sortenschutz und wurde 1995 in die Sortenliste des Bundessortenamts eingetragen. Der Name setzt sich zusammen aus der Silbe Kern (Hinweis auf die Mutterpflanze Kerner) und ling (als Hinweis auf den Riesling, da der Weintyp ähnlich ist). Kernling verfügt über eine ähnliche Weinqualität wie der Kerner, ist aber deutlich weniger krankheitsanfällig und hat eine geringere Tendenz zur Bildung von Geiztrieben. Die Sorte ist wenig anfällig gegen die Rohfäule und den Echten Mehltau. Im Jahr 2001 wurde eine bestockte Rebfläche von 19 Hektar registriert. Außer in Deutschland ist die Rebsorte wegen guter Frosthärte auch in Österreich und  Polen angepflanzt.

Synonym: Zuchtnummer 10A80

VIVC14071 KERNLING Shoot tip 7375
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC14071 KERNLING Shoot tip 7376
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC14071 KERNLING Mature leaf 4444
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

mittlere Lageansprüche, gegen Peronospora, Oidium und Botrytis weniger anfällig, hohe Chlorosefestigkeit, gute Holzreife, sehr fruchtbar, sichere, gute Erträge, nicht unter denen der Ausgangssorte Kerner liegend. Längere Internodien, frühere Holzreife als Kerner.

Ein optimaler Wuchs wird mit der Unterlage 125 AA erzielt, grundsätzlich muss jedoch die Unterlagenwahl den örtlichen Bodenverhältnissen angepasst werden. Der Anschnitt sollte im Ertragsstadium auf ca. 7 Augen/m2 begrenzt werden.

kräftige und nachhaltige Weine mit reifer, fruchtiger Säure, zur Herstellung von modernen, fruchtbetonten, trockenen Weißweinen ebenso geeignet wie zur Produktion von hochwertigen Süßweinen.
aus Kernling hergestellte Süßreserve weist sehr interessante Fruchtaromen auf; daher bestens geeignet zur Abrundung trockener Weißweine. Sehr gut zur Versektung geeignet.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-0123633-18

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

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