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Silvaner, grüner

VIVC11805 SILVANER GRUEN Cluster in the field 8202

VIVC11805 SILVANER GRUEN Cluster in the field 17325

Fotos: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Silvaner ANT 1028
  • Silvaner ANT 1029
  • Silvaner ANT 1036
  • Silvaner ANT 1317
  • Silvaner ANT 1318
  • Silvaner ANT 1310
  • Silvaner ANT 1037
  • Silvaner ANT 1311
  • Silvaner Wue 318 DSC 0458
  • Silvaner Beeren 1
  • Silvaner ANT 1030
  • Silvaner Wue 318 DSC 0455
  • Silvaner ANT 1039
  • Silvaner ANT 1025
  • Silvaner ANT 1308
  • Silvaner ANT 1315
  • Silvaner Wue 318 DSC 0451
  • Silvaner ANT 1031
  • Silvaner ANT 1313
  • Silvaner ANT 1023
  • Silvaner Beeren 5
  • Silvaner Wue 318 DSC 0452
  • Silvaner ANT 1020
  • Silvaner Beeren 2
  • Silvaner ANT 1026
  • Silvaner ANT 1034
  • Silvaner Beeren 4
  • Silvaner Traube 3
  • Silvaner Wue 318 DSC 0453
  • Silvaner ANT 1019
  • Silvaner Wue 318 DSC 0457
  • Silvaner Blatt ANT 1038
  • Silvaner Wue 318 DSC 0459
  • Silvaner Blatt 1
  • Silvaner ANT 1314
  • Silvaner ANT 1309
  • Silvaner Traube 4
  • Silvaner ANT 1032
  • Silvaner ANT 1312
  • Silvaner ANT 1021
  • Silvaner ANT 1027
  • Silvaner Wue 318 DSC 0449
  • Silvaner Wue 318 DSC 0456

Traminer x Österreichisch Weiß

Durch eine genetische Analyse wurde gezeigt, dass der Silvaner auf eine natürliche Kreuzung der Sorten Traminer und Österreichisch-Weiss (eine hunnische, das heißt geringere Sorte) zurückgeführt werden kann. Dies erklärt auch das Synonym "Österreicher".

Die Sorte gehört zu den ältesten heute noch kultivierten Reben. Gaius Plinius Secundus beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus eine Sorte mit den gleichen Eigenschaften. Der Silvaner gelangte im 17. Jahrhundert wahrscheinlich aus dem Donauraum (möglicherweise Siebenbürgen) nach Deutschland. Er wurde am 10. April 1659 erstmals nachweislich in Deutschland in Castell (Franken) gepflanzt. 1665 pflanzte Alberich Degen, Abt von Kloster Ebrach, erstmals eine Silvaner-Rebe im „Würzburger Stein“.

Die Silvaner-Rebe wurde so zur typisch fränkischen Rebe. Bis in die 1970er Jahre war der Silvaner in Deutschland mit mehr als 30% Flächenanteil die meistangebaute Rebsorte. Seither sank ihr Anteil beständig.

Die moderne Klonenselektion wurde 1876 durch Gustav Adolf Froehlich erstmals mit dem Silvaner praktiziert. Er vermehrte gezielt Rebstöcke aus besonders leistungsfähigen Hölzern

Zum Stammbaum

Hellgrüne, leicht wollig behaarte Triebspitze; mittelgroße, glatte, runde bis schwach 3-lappige Blätter, Nerven der Blattunterseite mit Borsten, Blattrand gezähnt; Traube mittelgroß, walzenförmig, teils geschultert, ausgesprochen dichtbeerig; runde, grüngelbe Beeren, feste Beerenhaut, wohlschmeckend.

VIVC11805 SILVANER GRUEN Mature leaf 9319
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

mittlere Standortansprüche, ertragssichere Sorte mit besonderer Affinität zu kalkhaltigen bindigen Böden, Bereitschaft zu hohen Erträgen, Wuchs kräftig, buschig, Reife spät, geringe Verrieselungsneigung, mittlere Winterfrostfestigkeit, Oidium-, Peronosporaanfälligkeit mittel, etwas höher bei Botrytis

neutrale ausgewogene Weine, Qualität deutlich ertragsabhängig, kein hervortretendes Bukett, in nachhaltigen Böden bis wuchtig, evtl. auch breit, Charakter standortabhängig.

Fr 49-124

Silvaner Fr 49-124

Fr 49-127

Silvaner Fr 49-127

   

 

 

   

 

Wü 78

 

Wü 92

   

N 60

Silvaner N 60

N 62

Silvaner N 62

   

We 21

 

We 22

 

We 88

Silvaner We 88

We 89

Silvaner We 89

St 90

Silvaner St 90

     

W 95

Silvaner W 95

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W 99

Silvaner W 99

W 99

Silvaner W 99

 W 130

 W 147

   

 

 

Hill, B.; 1986: 60 Jahre Staatliche Rebenzüchtung und Rebenveredlung in Lauffen a.N. Rebe und Wein 39, 398-403

LVWO-Klonenbroschüre, Mai 2002

LVWO-Homepage: Veröffentlichungen, Rebsorten/Züchtung

Wahl, K., et al.; 1992: Klonen Vergleichsprüfungen Teil II: Klone der Rebsorte Grüner Silvaner. Rebe und Wein, 196-197

Schumann, F., et al.; 1991: Klonenzüchtung bei der SLFA Neustadt. Forschung-Schule-Praxis 39, 71-88

Diverse Jahresberichte der SLFA Neustadt (heute DLR Rheinpfalz)

Schöffling, H., et al.; 1993: Klon-Züchtung bei Weinreben in Deutschland. Waldkircher Verlag, Waldkirch

Thoma, K.; 1983: Riesling und Silvaner in der Obhut der Rebenzüchtung. Der Badische Winzer, 236-237

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. 13. Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz, 2003, ISBN 3-921156-53-x

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. 1. Auflage. Hachette Livre, 2000, ISBN 2-0123633-18

 

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