Findling

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

neutral, ähnlich Müller Thurgau ohne dessen Bukett. Sehr frühe Reife (10-14 Tage vor Müller Thurgau) und niedrige Säuregehalte ermöglichen Verwendung als Federweißer oder Süßreserve, auch als Verschnittpartner oder selbständiger Prädikatswein

Lageansprüche ähnlich wie Müller Thurgau, gute Holzreife, mäßige Winterfrostfestigkeit, hohe Anfälligkeit gegenüber Botrytis, Ertragspotential niedriger und Mostgewicht ca. 15° Oechsle höher als Müller Thurgau.

offene, stark wollige Triebspitze; Blatt mittelgroß, bis 5-lappig; Traube locker- bis dichtbeerig; grüne bis gelbe mittelgroße Beeren mit schwachem Bukett.

Franz Kimmig in Oberkirch in Baden-Württemberg selektionierte 1971 eine von ihm gefundene Sorte. Dabei handelt es sich gemäß DNA-Analysen um Bouvier, die unter dem Namen „Findling“ im Sortenregister von Deutschland noch geführt wird. In der internationalen Rebsortendaenbank (VIVC) und deutschen Rebsortendatenbank wird sie nicht als Sorte angeführt, sondern ist ein Synonym der Sorte Bouvier.

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