Züchterangaben Weinsberger Klone:

Mittel aus:
2 Standorten bzw. 15 Ernten
1992-2003
Klon:
We 88
We 89
Mostgewicht (°Oe)
84,8
76,2
Ertrag (kg/a)
111,5
136,8
Säure (g/l)
6,0
6,8
Standort:
-


Der Klon We 88 ist eine Auslese aus dem Klon We 89. Er hat etwas kleinere Trauben und Beeren. Zudem ist er etwas blühempfindlicher und etwas früher in der Reife.

Züchterangaben Würzburger Klone:

Mittel aus:
1990-1996
Klon:
Wü 78
WÜ 92
Mostgewicht (°Oe)
84
79,9
Ertrag (kg/a)
96,6
113,4
Säure (g/l)
9,6
10,0
Standort:
Würzburger Pfaffenberg; Muschelkalk; Herbst-Winterbegrünung;
Unterlage SO4.
Mittel aus:
7 Jahre
Klon:
 
WÜ 92
WÜ 9929 WÜ 0115 Wü 0318
Mostgewicht (°Oe)
 
98,8
99,9 102,2 95,0
Ertrag (kg/a)
 
113,9
99,7 74,3 75,7
Säure (g/l)
 
7,05
7,35 7,5 9,25
Standort:
Würzburger Pfaffenberg; Muschelkalk; Anschnitt 3,5 Augen/qm
Unterlage SO4.

Die Weine der neuen Würzburger Silvanerklone probieren sich nach den Züchterangeben im Vergleich zu den Standardklonen sehr fruchtig. Die Premiumklone bringen deutlich mehr „gelbe Aromen“ wie Honigmelone, Williams-Christ-Birne und reife Mirabelle in den Wein mit einer angenehmen Lebendigkeit und Vollmundigkeit.

Züchterangaben Rheinhessen Klone (DLR)

Mittel aus:
1985-2002
Klon:
TS 78
Wz 214
Wz 226
Wz 298
Scheu 8946
Mostgewicht (°Oe)
71,4
72,9
71,4
71,1
69,3
Ertrag (kg/a)
166,1
153,0
139,0
144,2
157,2
Säure (g/l)
9,2
9,2
9,4
9,6
9,3
Standort:
Kreuznacher Vogelsang; flacher, kiesiger Lehmboden; teilbegrünt;
Unterlage 5 C.

Fortsetzung DLR-Klone

Mittel aus:
1984-1990 1)
1984-1990 2)
Klon:
2693
115 Schä
19 Opp
Mostgewicht (°Oe)
77
71,3
72,5
Ertrag (kg/a)
187
126,2
140,8
Säure (g/l)
7,3
7,8
8,0
Standort:
1) Alzeyer Römerberg; Kalk-Merkelboden;
Unterlage 125 AA
2) Guntersblumer Himmeltal; tiefgründiger Löß-Lehmboden;
Unterlage SO4.

Von den drei (2693, 703, 6404) auf Georg Scheu zurückgehenden Klonen hat der “2693” die größte Bedeutung. Die Erträge lassen Mostgewichte überwiegend im Kabinettweinbereich zu. Die Klone 115 Schä und 40 Schä wurden vom Erhaltungszüchter Schätzel übernommen und fortgeführt, um das wertvolle Material zu erhalten. Klon 19 Opp hat einen hohen Anbauwert in Rheinhessen.

Züchterangaben Neustädter Klone:

Mittel aus:
1989-2002
Klon:
N 60
N 62
Mostgewicht (°Oe)
74,9
77,8
Ertrag (kg/a)
187,7
176,0
Säure (g/l)
8,2
8,5
Standort:
-

Klon N 60 zeichnet sich nach Züchterangaben als fruchtiger, eleganter, der N 62 als kräftiger, voller Silvanertyp aus.

Züchterangaben Husfeld-Klone:

Mittel aus:
1989-1994 (Klone insgesamt)
Mostgewicht (°Oe)
80
Ertrag (kg/a)
115
Säure (g/l)
6,5
Standort:
Edenkobener Schwarzer Lette; tiefgründiger Lehm;
Unterlage SO4.

Klon 184 ist gegenüber Klon 1 frohwüchsiger.

Züchterangaben Freiburger Klone:

Mittel aus:
4 Standorten bzw. 16 Ernten
1981-85 und 1990-94
1 Standort bzw. 7 Ernten
1996-2002
Klon:
FR 49-124
FR 49-127
FR 49-124
FR 49-127
Mostgewicht (°Oe)
77
78
72
74
Ertrag (kg/a)
109
116
129,6
101,9
Säure (g/l)
8,2
8,0
7,9
7,4
Standort:
-

Züchterangaben Waller-Klone:

Mittel aus:
1928-1997
Klon:
95
99
147
Mostgewicht (°Oe)
80
78
74
Ertrag (kg/a)
263,7
283,5
248,6
Säure (g/l)
9,6
9,0
11,3
Botrytisbefall (%)
8
6,5
5,0
Standort:
Rheinhessen, Pfalz, Franken, Nahe, Rheingau.

Die Züchterbeobachtungen erkennen, dass die Klone 95 und 99 in Ertrag, Qualität, Chlorosefestigkeit und Frosthärte sehr ausgeglichen sind. Der Klon 147 hat eine sehr gute Holzreife, ist kerngesund mit dunkelgrünem, großem Blatt. Alle 3 Klone zeigen eine hohe Verrieselungsfestigkeit.

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