Züchterangaben zu den Geisenheimer Klongruppen:

Die einzelnen Klonfamilien und ihre Subklone lassen sich laut dem Züchter wie folgt charakterisieren:

Klongruppe 24 Gm: verhaltenes Rieslingaroma

Klongruppe 64 Gm: harmonische Frucht, ausgewogene Weine

Klongruppe 94 Gm: verhaltenes, ausgewogenes Rieslingaroma

Klongruppe 110 Gm; ausgeprägtes, feines Rieslingaroma

Klongruppe 198 Gm: elegant, feinfruchtiger Rieslingtyp

Klongruppe 239 Gm: starkes, fruchtiges Rieslingaroma.

(Neue) 300er Gm-Klone Gruppe 1 (Jahre 2007-2015) Versuchstandort Geisenheim. ACHTUNG! Dies ist keine homogene Gruppe!

Aus den Versuchsdaten haben wir das untenstehende Diagramm angefertigt. Bitte Beachten Sie beim Vergleich, dass die Klone mit * ein Jahr weniger (ohne das Jahr 2007) ausgewertet konnten. In unseren Vergleichsanlagen in Heppenheim konnten wir bislang ähnliche Beobachtungen an diesen Klonen machen, so dass diese Veröffentlichung von Daten durch das Inst. für Rebenzüchtung schon einen ganz guten ersten Eindruck von diesen Klonen wiedergibt. Klon 355 hat den geringsten Ertrag und auch den geringsten Boytrisbefall auf Grund der geringen Beerenzahl pro Traube.

Bitte beachten Sie die noch recht kurze Auswertungszeit. Manche Ergebnisse bedürfen noch der Interpretation.

Beispiel: Hohes Mostgewicht der Standardklone gegenüber den neuen 300er-Klonen:

Vergleich Ertragsdaten Klon 239-34 mit dem stark ertragsreduzierten Klon 355:

Das vergleichsweise hohe Mostgewicht kam beim Standardklon 2010 durch etwa 3 x soviel Botrytis (Edelfäule) zustande. Der Gm 355 hatte am gleichen Lesetag nur 6 % Fäulnis!

 

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